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Testbericht vom 17.12.2010 - von Andreas

Telestrations




Details


Verlag/Autoren/Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2010

Anzahl der Spieler:
4 bis 8 Spieler

Spielzeit:
30 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
8/10 bei 3 Bewertungen



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Deutschland ist Brettspielland Nummer 1, das weiß „jedes Kind“! Es ist eine wahre Freude für uns Spielefreaks hier zu wohnen, denn so verpassen wir kaum eine Spielneuheit. Wie kaum? Tja, das ein oder andere wird halt doch nur im Ausland produziert und findet manchmal nur Jahre später oder auch gar nicht den Weg zu uns. Deswegen schauen wir uns auch oft im Ausland nach Neuheiten um, denn die „Konkurrenz“ schläft ja nicht.

So sind wir auch auf die Partyspiele „Telestrations“ und „Sync Up!“ aufmerksam geworden. Beide stammen vom amerikanischen Verlag USAopoly und werden aktuell leider nicht in Deutschland vertrieben. Aber in Zeiten des Internets kann man auch solche Spiele ohne Probleme hierzulande bestellen (z.B. über Amazon.com), muss dann allerdings mit einer englischen Version vorlieb nehmen.

Wir haben mit beiden Spielen in den letzten Monaten viel Spaß gehabt, soviel sei an dieser Stelle bereits verraten. In diesem ersten Test stellen wir euch nun „Telestrations“ genauer vor, auf „Sync Up!“ gehen wir beim nächsten Mal ein.

Spielziel:

Fast alle Partyspiele haben eine Punktwertung, so auch „Telestrations“. Wer also am Ende die meisten Punkte ergattert hat, gewinnt das Spiel. Dies ist jedoch bei Partyspielen eher zweitrangig. Natürlich ist es schön, dass es einen Sieger gibt. Viel wichtiger ist uns in diesem Genre aber, ob die Partygäste gut unterhalten werden, ob viel gelacht und wie die Stimmung allgemein dadurch angeheizt wird.

Spielaufbau:

Jeder Spieler bekommt einen abwischbaren Skizzenblock und einen Stift. Die Blöcke werden mit euren Namen versehen. Die Karten mit den Begriffen und der Würfel werden bereitgelegt.

Los geht’s!

Spielablauf:

Jeder Spieler zieht zu Beginn jeder Spielrunde eine Karte aus der Box. Der Würfel bestimmt die Zahl und damit den Begriff für jeden Spieler. Alle schauen sich ihren Begriff geheim an und legen die Karte mit der anderen Rückseite nach oben auf den Tisch.

Anschließend trägt jeder seinen Begriff auf der ersten Seite des eigenen Blockes ein und blättert eine Seite weiter. Abhängig von der Spielzahl gebt ihr euren Block nach links bzw. rechts weiter (ungerade Spieleranzahl) oder lasst ihn vor euch liegen (gerade Spieleranzahl).

Malen, Raten, Malen,…

Nachdem nun jeder einen Block vor sich hat, heißt es den Begriff von Seite 1 auf Seite 2 zu zeichnen. Dabei sind lediglich drei Regeln zu beachten:

  • das Verwenden von Buchstaben und Nummern ist verboten
  • Gemaltes darf nicht weggewischt werden
  • spätestens nach 90 Sekunden, wenn die Sanduhr durchgelaufen ist, muss man das Malen beenden

Der Block wird daraufhin nach links bzw. rechts weitergereicht. Jeder schaut sich nun die vor ihm liegende Zeichnung genau an, blättert zur Seite 3 um und notiert dort den Begriff, der sich hinter der Zeichnung verbergen soll. Nun geht es wie bekannt weiter: umblättern, weitergeben, zurückblättern, 90 Sekunden malen, weiterreichen, raten, umblättern,usw.

Wichtig ist hierbei, dass jeder Spieler sowohl beim Raten als auch beim Zeichnen links unten auf der Seite seine Initialen hinterlässt, so dass später Rateversuche und Zeichungen den Spielern zugeordnet werden können.

Rundenwertung:

Die Runde endet, sobald jeder Spieler wieder seinen Block vor sich liegen hat. Nacheinander werden nun die einzelnen Blöcke zusammen angesehen (wild gelacht) und es werden natürlich auch Punkte vergeben.

Die Spielanleitung bietet dazu zwei Methoden an: „freundlich“ oder „wettbewerbsbetont“. Bei der freundlichen Wertung vergibt der Besitzer des Blockes insgesamt drei Punkte. Einen Punkt für das kreativste Bild, einen für das Lustigste und einen Punkt erhält der Besitzter selbst, wenn das letzte Wort im Buch mit dem ursprünglichen Begriff übereinstimmt.
Bei der wettbewerbsbetonten Wertung erhält der Besitzer wieder einen Punkt bei der Übereinstimmung der letzten Seite mit dem ursprünglichen Wort. Außerdem erhält jeder Spieler einen Punkt, der den ursprünglichen Begriff richtig geraten hat.
Sollte ein geratener Begriff mit dem vorherigen Begriff übereinstimmen, erhält sowohl der Spieler der gemalt hat (da er ja anscheinend sehr gut gemalt hat!) als auch der ratende Spieler einen Punkt.

Jeder Spieler notiert die erhaltenen Punkte auf seinem Block und wischt den Inhalt die restlichen Seiten wieder weg. Anschließend beginnt eine neue Runde, in der sich nur die Richtung ändert, in die man die Blöcke weitergibt.

Spielende:

Nach 3 Spielrunden addiert jeder Spieler seine Punkte. Wer die meisten besitzt, ist Telestrations Meister!

Varianten:

In der Anleitung werden noch 3 Spielvarianten erwähnt:

  • Spiel ohne Punkte
  • man setzt sich jede Runde um
  • Verwendung eigener Wörter oder Kategorien (z.b. TV-Sendungen, berühmte Personen oder auch Wörter die mit A,B ... beginnen)

Strategie:

Telestrations ist ein Partyspiel und die Punktwertung ist eigentlich nur zweitrangig. Strategen haben hier keine Chance, es geht um Kreativität und Humor.

Interaktion:

Alle zwei Durchgänge erhält man einen Block mit einer Zeichnung und versucht zu erraten, was der vorherige Spieler wohl damit gemeint hat. Die anderen Male ist man selber mit Zeichnen dran. Dabei sollte man es dem nachfolgenden Spieler so leicht wie möglich machen. Man interagiert während einer Runde also immer direkt mit seinem linken und rechten Sitznachbarn. Bei der Auswertung der Blöcke am Ende jeder Runde sind immer alle Spieler involviert. Gelächter aber auch Rechtfertigungen für so manche Zeichnung bzw. Rateversuch sind garantiert.

Glück:

Manche erhalten einen leichten Begriff wie z.B. Stonehenge, andere schwierige Begriffe wie z.B. Yoga. Diesen Glücksfaktor kann man nicht beeinflussen, aber im Großen und Ganzen macht dies auch nichts. Hauptsache die Stimmung ist super. Schwere Begriffe sorgen sowieso für mehr Heiterkeit als die leichten.

Packungsinhalt:

In der Spielschachtel befindet sich eine englische Spielanleitung, die durch Beispiele und Grafiken keine Fragen offen lässt. Die Sanduhr besitzt die übliche Qualität. Außerdem finden wir 144 Karten mit 1728 Wörtern, 8 Blöcke, 8 Stifte, 1 Würfel und 4 Tücher zum Wegwischen.

Da es sich, wie schon erwähnt, um ein amerikanisches Spiel handelt, stehen alle Begriffe logischerweise in englischer Sprache auf den Karten. Deshalb raten wir, ein Wörterbuch bereitzulegen, da man nicht alle Begriffe auf Anhieb übersetzen kann.

Die Stifte sind zwar gut gefüllt, ihre Schreibspitze war uns in unseren Partien aber etwas zu dick. Hier wäre der Stift von „Sync Up!“ (siehe unseren anderen Test) deutlich besser zum Malen gewesen. Auch die vier Löschtücher erscheinen uns etwas klein bzw. hätten es auch 8 Stück sein können. Der Preis von 20$ (ca. 15 €) ist jedoch sehr günstig und vollkommen gerechtfertigt.

Spaß:

Es gibt schon viele einfache Partyspiele auf dem Markt und auch Telestrations besitzt keine komplexen Regeln und ist innerhalb weniger Minuten erklärt. Die Punktwertung ist, wie weiter oben erwähnt, eher zweitrangig, aber das ist sie bei so gut wie allen Partyspielen. Wie kam es in unseren Runden an? Gut, sehr gut sogar! In einer Spielrunde erhält man einen Block, schaut sich die Grafik oder das Wort an und flucht und lacht zu gleich. Wie soll ich das bitte zeichnen? Was soll das sein?

Wenn dann am Rundenende die Ergebnisse gezeigt werden, ist die Stimmung am kochen. Es wird so laut gelacht, dass am nächsten Tag die Nachbarn fragen, was denn so lustig war. Ich kann mich noch immer an meinen Muskelkater im Bauch und meine Lachtränen erinnern, als jemand „E.T.“ als Bild gezeigt bekommen hat. Die Person kannte den Film jedoch nicht und sah dort berechtigterweise nur einen „Flugosaurus“… göttlich… Szenen die man nie vergisst.

s Meinung:

„Telestrations“ ist bei uns noch nicht auf dem Markt, aber wir sind uns sicher, dass es demnächst auch ein deutscher Verlag aufgreifen wird. Die Idee ist zwar sehr simpel, aber die Stimmung und der Spielspaß sprechen für sich. Sucht ihr ein anderes Partyspiel, welches Jung und Alt begeistert und sowohl Vielspieler als auch Familien anspricht, seid ihr hier genau richtig. Bei uns landete es oft auf den Tisch. Wenn das ganze auch noch in deutscher Sprache erscheint, bin ich mir sicher, dass es in vielen Haushalten als Absacker und Zwischendurchspiel landen wird.

Andreas Buhlmann für cliquenabend.de

Vielen Dank an USAopoly für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

STRATEGIE
0 von 10
Keine Strategie vorhanden.
INTERAKTION
7 von 10
Was meint er bloß?
GLÜCK
7 von 10
Man weiß nie was man bekommt.
PACKUNGSINHALT
7 von 10
Zu dicke Stifte und zu kleine Löschtücher. Sonst super!
SPAß
8 von 10
Durchweg spaßige Runden.
GESAMT-
WERTUNG:
8/10
Telestrations sorgt für witzige Unterhaltung in allen Testrunden und es wird sicherlich auch demnächst in Deutschland zu finden sein.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

s Meinung:

Telestrations hat eigentlich ein ganz einfaches Konzept, ähnlich wie schon andere Partyspiele davor. Aber der Spielspaß ist einfach riesig. Es ist zur Zeit eins unser Lieblingspartyspiele und landet relativ oft auf dem Tisch. Bisher hatten wir, egal mit welcher Gruppe, immer sehr viel Spaß.

Alleine schon das rätseln, "was soll das denn jetzt sein?", oder auch die Auflösung danach, sind oft einfach nur zum Lachen. Allerdings sollte man des Englischen schon so mächtig sein, dass man auch mal etwas ungewöhnlichere Begriffe kennt, oder man kann sich im schlimmsten Fall ein Wörterbuch dazuholen. Für alle Englischsprachigen Partyspielliebhaber ein absolutes MUSS!

STRATEGIE
0 von 10
Grübeln verboten!
INTERAKTION
7 von 10
hä? Was soll das denn sein?
GLÜCK
5 von 10
Hoffentlich bekomme ich einen guten Begriff
PACKUNGSINHALT
6 von 10
Die Stifte könnten dünner sein.
SPAß
9 von 10
Lachen garantiert!
GESAMT-
WERTUNG:
8/10
Schnell gespielt und absolut lustige Runden. Dieses Spiel sollte jeder Partyspielliebhaber im Schrank haben.
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

s Meinung:

Naja, der große Maler war ich noch nie! Dennoch konnte ich das Spiel schon mit Andreas und Berna ausprobieren. Hey, ich muss sagen, das Spiel rockt und macht eine Menge Spaß! Ich hoffe sehr, dass dieses Spiel auch in Deutschland erscheinen wird, schließlich liest der eine oder andere Redakteur hier sicherlich mit! Das Spielprinzip ist einfach und der Wiederspielreiz sehr hoch! Must have!







STRATEGIE
2 von 10
Bitte keine Kunstwerke!
INTERAKTION
8 von 10
Jeder ist gefordert!
GLÜCK
8 von 10
Wer meine Bilder "herauslesen" kann ist super!
PACKUNGSINHALT
7 von 10
Für amerikanische Verhältnis gut, dann gibt es schlimmere Beispiele!
SPAß
8 von 10
Wiederspielreiz sehr hoch!
GESAMT-
WERTUNG:
8/10
Man muss nicht gut malen können um hier Spaß zu haben!
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

Bilder

Telestrations, USAopoly












































































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Freitag 17.12.2010

Spieltest: Telestrations (USAopoly)

Nachricht von 15:25 Uhr, Smuker, - Kommentare

Deutschland ist Brettspielland Nummer 1, das weiß „jedes Kind“! Es ist eine wahre Freude für uns Spielefreaks hier zu wohnen, denn so verpassen wir kaum eine Spielneuheit. Wie kaum? Tja, das ein oder andere... ...

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