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Details
Verlage:
Genres:
Denkspiel, Geschicklichkeitsspiel und/oder Aktionspiel, Echtzeit-Gleichzeitig

Spielmechaniken:
Gleichzeitiges Handeln, Zeitdruck, Logik, Reaktion

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
1 bis 4 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
6/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 28.08.2011 - von Jörg

Knot so fast / Voll verknotet


Vorwort:

Es gibt eine Vielzahl an ungewöhnlichen Spielen und auf der Nürnberger Spielwarenmesse 2011 ist uns eines davon mal wieder ins Auge gesprungen. Voll verknotet heißt es und der eine oder andere hat vielleicht das Video zum Spiel auf unserer Seite gesehen.
Im selben Jahr wurde das Spiel zum „Top 10 Spielzeug 2011“ nominiert. Gewiss eine Ehre, denn es landen nur Spiele bzw. Spielzeug auf der Liste, die neben dem „Neuigkeitswert“ auch „gute Verkaufschancen“ besitzen. Beides trifft zu, soweit wir das von Verlagsseite in Erfahrung bringen konnten. Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs werden im September 2011 präsentiert.
Jetzt wird es aber Zeit, sich um das Spiel zu kümmern. Wir sind gespannt, wie es bei Kindern ankommt.

Ziel des Spiels:

Knoten zu legen ist eine geistige Aufgabe, welche die Hand-Augen Koordination verbessern soll. 40 Aufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsstufen warten auf den oder die Spieler. Neben dem richtigen Knoten kommt es auch auf Schnelligkeit an.

Spielaufbau:

Das Spiel wird je nach Spieleranzahl als Einzelspiel oder Teamspiel genutzt. Der Aufbau ist dabei ähnlich. Entweder werden die Punkte notiert (z.B. Ziel sind 8 Punkte) oder der Tauzieh-Punktezähler (Seilhälfte zu beiden Seiten gleich lang) wird als Marker verwendet. Diesen stellt man am besten in die Tischmitte, denn dort kann man die einzelnen Aufgaben (Vorder- und Rückseite identisch) hineinstecken.
Jeder nimmt sich ein Seil, bei bestimmten Aufgaben ein zweites und ggf. einen Ring, und schon kann das Spiel starten.

Spielablauf:

Beginnen sollte man möglichst mit Aufgabe 1, da bei den Anfangsleveln die Knoten noch relativ einfach nachzubilden sind (vgl. Bildergallerie). Wer sich bereits etwas auskennt, kann auch die Sanduhr mit 30 Sekunden verwenden. Unsere Erfahrung hierzu: Besser nicht, denn oftmals benötigt man viel mehr Zeit.

Der Spieler (bzw. das Team) der zuerst fertig ist, ruft „Fertig“. Anschließend werden die Knoten auf Richtigkeit geprüft. Die Gewinner der Runde notieren sich einen Punkt bzw. ziehen den Punktezähler, bis ein „Klick“ zu hören ist.
Anschließend beginnt die nächste Runde. Das Spiel geht so lange, bis die ausgewählte Punktzahl erreicht ist oder das Seil des Punktezählers nicht mehr weiter gezogen werden kann.

Strategie:

Gar nicht so einfach, einen Knoten nach Vorgabe nach zu legen. Strategie ist hier allerdings nicht gefragt. Übung macht den Meister!

Interaktion:

Fast immer spielt man 1 gegen 1 und da jeder sein Seil hat, muss auch jeder für sich möglichst schnell die Aufgaben lösen. Dadurch ist natürlich keine Interaktion vorhanden.

Glück:

Auch Glück spielt hier keine Rolle, da man bereits bei den Anfangsaufgaben gut überlegen muss.

Packungsinhalt:

Voll verknotet befindet sich in einer ovalen Box mit Blick auf den Inhalt und ist auf jeden Fall ein Hingucker. Was auf die Spieler wartet, wird bereits auf der Rückseite mit mehreren Bildern verraten. Dadurch werden sich viele die Anleitung erst gar nicht durchlesen, sondern beginnen sofort mit den Knoten.
Doch hat man die Seile erst einmal aus der Verpackung herausgeholt, sollte man sie erst einmal kräftig ziehen oder was wir gemacht haben: Bügeln. Kein Witz, denn nur mit handlichen Seilen lassen sich auch die Knoten leichter formen. Der Tauzieh-Punktezähler ist mit einem Seil mit Punkten ausgestattet, denn das erhoffte Klick-Geräusch hört man nicht immer.
Die 40 Aufgaben mit Hinweisen zu den einzelnen Knoten sind ausreichend und preislich kann man bei ca. 20€ auch nichts sagen.

Spaß:

Das Spiel ist ab 8 Jahre und wir haben es mit 8 bis 10 jährigen Kindern ausprobiert. Natürlich mussten bzw. durften auch einmal die Eltern ran und auch wir konnten nicht nein sagen. Die Idee Knoten nachzubilden ist irgendwie faszinierend und ungewöhnlich und letztendlich gar nicht so einfach. Die ersten Aufgaben sind durchaus schnell gelöst, doch anschließend benötigt man viel mehr Zeit. Ab diesem Moment wurde auch die Sanduhr aus unseren Spielrunden verbannt.
Die Kinder hatten Spaß, wobei die Jüngeren (etwa 8 und 9 Jahre) fast schon etwas überfordert waren. Geduld ist hier wichtig, zumal ein fertiger Knoten noch lange nicht richtig sein muss. Allerdings hatten nicht nur die Kinder sondern auch die Erwachsene gerade bei Aufgaben mit dem Ring ihre Probleme. Und da wären wir wieder beim Wörtchen … Geduld!
Motiviert war allerdings jeder, man muss sich nur die Zeit für eine Aufgabe nehmen. Der Spaßfaktor war vorhanden und gerne greift man auch Zwischendurch immer mal wieder zu diesem Spiel.


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