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Details
Verlag/Autoren/Illustratoren:
Genres:
Geschicklichkeitsspiel und/oder Aktionspiel, Familienspiel, Kinderspiel, Logikspiel, Lernspiel, Reaktionsspiel, Humor, Fantasyspiel, Echtzeit / Gleichzeitig, Kartenspiel

Spielmechaniken:
Logik, Lernen, Muster erkennen, Reaktion, Gleichzeitiges Handeln

Release:
2010

Anzahl der Spieler:
2 bis 8 Spieler

Spielzeit:
20 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
6.5/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 24.04.2011 - von Jörg

Geistesblitz


Vorwort:

Einfach und witzig, so kennen wir die Spiele von Jacques Zeimet, der beispielsweise mit „Kakerlakensuppe“ die Massen begeistern konnte! Auch Geistesblitz soll durch einfache Regeln überzeugen und mit einer Mischung aus Mausgeflippt und Jungle Speed die Reaktionsgeschwindigkeit unter den Spielern anheizen. Wie, ihr kennt die beiden Spiele nicht? Diese haben wir euch doch bereits vorgestellt... Tse, tse, tse. Schämt euch!

Das neuste Werk des Autors "Geistesblitz" liegt nun vor uns. Welche Mechanismen hier zum Einsatz kommen und welche Situationen für Stress unter den Spielern sorgen, verraten wir euch im folgenden Bericht.

Ziel des Spiels:

Eine verzauberte Kamera macht viele Bilder von Gegenständen, doch leider oft in den falschen Farben. Da Balduin als Hausgeist oft viele Dinge verschwinden lässt, weiß er jetzt gar nicht mehr genau, was vorhanden ist und welches Element auf dem Photo fehlt. Reaktionsschnell müssen die Spieler dabei immer zum richtigen Gegenstand greifen. Doch Vorsicht! Manchmal stimmen Gegenstand und Farbe auch überein!

Spielaufbau:

Die fünf Spielfiguren (Geist, Sessel, Flasche, Buch und Maus) werden in die Tischmitte gestellt. Die 60 Karten (=Photos) werden gemischt und als verdeckter Stapel bereit gelegt. Los gehts....

Spielablauf:

Ein Startspieler beginnt und deckt die oberste Karte auf, so dass alle Spieler das Photo erkennen. Jeder Spieler versucht nun mit seiner Hand die gesuchte Figur zu schnappen, die auf der Karte „farbig richtig“ abgebildet ist (z.B. roter Sessel). Oft ist dies allerdings nicht der Fall, so dass die Spieler nach der Figur greifen, die nicht abgebildet und deren Originalfarbe auf der Karte nicht zu sehen ist.

Wer die richtige Figur nimmt, erhält auch die Karte und legt diese als Belohnung vor sich ab. Anschließend deckt dieser Spieler die nächste Karte auf. Jeder Spieler darf dabei immer nur nach einer Figur greifen und wer die falsche Figur nimmt, muss als Strafe eine eigene Karte (sofern im Besitz) abgeben.

Das Spiel ist zu Ende, sobald der Kartenstapel aufgebraucht ist. Der Spieler mit den meisten Karten gewinnt.

In einer Variante wird das Ganze noch etwas verkopfter, denn nun muss man den Gegenstand beim Namen rufen, wenn ein Buch abgebildet ist.

Strategie:

Strategie spielt hier überhaupt keine Rolle, denn nur die Reaktionsgeschwindigkeit steht im Vordergrund.

Interaktion:

Ein Interaktionsfaktor ist nicht vorhanden, schließlich müssen die Spieler selbst entscheiden und das möglichst schnell, welche Figur hier gefragt ist.

Glück:

Etwas Glück gehört dazu, denn oftmals erkennen die Spieler fast zeitgleich, welcher Gegenstand zu ergreifen ist. Gerade in großer Runde wird dies sehr turbulent.

Packungsinhalt:

Die Karten sind in guter Qualität und auch in der Anzahl ist ausreichend. Ein Highlight in der kleinen Box sind aber die Figuren in Holz. Sie lassen sich nicht nur gut greifen, sondern sind auch sehr stabil. Die Anleitung ist sehr übersichtlich und mit einem Preis von 10 Euro kann man auch zufrieden sein.

Spaß:

Entweder man mag solche Reaktionsspiele oder eben nicht. Uns gefällt diese Art von Spiel, die abwechslungsreich und für schnelle Runden ideal ist. Als Spiel für Zwischendurch oder auch als Spiel für Familien ist Geistesblitz auf jeden Fall eine Alternative und macht viel Spaß. Runden mit bis zu 8 Personen sind hier machbar, ob man da allerdings oft zum Zuge kommt stellen wir mal in Fragen. In den von uns getesteten Runden zu Zweit, zu Dritt und zu Viert hat das Spiel auf jeden Fall überzeugt.


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