Noch nicht angemeldet!   |   Neu Registrieren!   |  
   Passwort vergessen?



Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Abenteuer, Fantasyspiel, Vielspielerspiel, Kartenspiel, Sammelspiel

Spielmechaniken:
Kampfkarten basierend, Kämpfen, Handmanagement, Verschiedene Spielereigenschaften

Release:
2009

Anzahl der Spieler:
2 Spieler

Spielzeit:
45 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 13 Jahre

Durchschnittswertung:
9.3/10 bei 3 Bewertungen



Bestellen



Ähnliche Spiele

Testbericht vom 25.01.2012 - von Heiko

Warhammer: Invasion


Vorwort:

In der Alten Welt brodeln lange zurück reichende Rivalitäten und entfachen epische Schlachten. Wilde Orkhorden und Streitkräfte des Chaos fallen in die zivilisierten Reiche der Menschen und Zwerge ein. Aber selbst alte Verbündete stellen sich gegeneinander, um uralte Ansprüche endlich zu klären und im Ruhm des Kampfes zu schwelgen. Entfacht die Feuer und blast zum Angriff.

Ziel des Spiels:

Jeder Spieler hat einen Hauptstadtbogen seiner Rasse. Dieser ist in folgende drei Bereiche unterteilt: Königreich (Ressourcen sammeln), Questzone (Karten ziehen) und Schlachtfeld (Gegner Angreifen).
Von hier aus (dem Schlachtfeld) führt man Angriffe auf die Zonen der gegnerischen Hauptstadt und versucht zwei von diesen drei Zonen einfach nieder zu brennen. Schon hat man gewonnen….na ja wenn es denn so einfach wäre ;).

Spielaufbau:

1. Jeder Spieler mischt das Kartendeck seiner gewählten Fraktion und lege es bereit.
2. Als Nächstes wird der Hauptstadtbogen vor einem auf den Tisch ausgelegt.
3. Alle Ressourcen-, Brand- und Schadensmarker werden für beide Spieler gut erreichbar in die Tischmitte gelegt.
4. Der Startspieler wird zufällig bestimmt.
5. Als Letztes zieht jeder Spieler die obersten 7 Karten von seinem Kartendeck. Diese bilden nun die Starthand. Sollte einem Spieler diese Karten nicht gefallen, darf er einmalig alle Karten wieder einmischen und 7 neu ziehen („Freischuss“). Wurde dies genutzt, gibt es kein Zurück mehr. Der Spieler muss nun  mit seiner zweiten Starthand klar kommen und das Beste daraus machen.

Spielablauf

Grundsätzlich gilt vorab Folgendes: Warhammer Invasion wird Rundenbasiert gespielt. Das heißt, dass jeder Spieler seinen kompletten Zug beendet, bevor der andere Spieler an der Reihe ist. Ein Zug beinhaltet vier Phasen, welche wir uns jetzt gemeinsam anschauen werden.

0. Beginn des Zuges:
Hier kann der Spieler jegliche Effekte, die zu Beginn seines Zuges stattfinden, in beliebiger Reihenfolge ausführen. Darauf können beide Spieler Aktionen nutzen, wie Taktikkarten spielen oder Kartenfähigkeiten auf bleibenden Karten aktivieren.

1. Königreichphase:
Als Erstes werden alle ungenutzten Ressourcen wieder in die Tischmitte gelegt und dann pro Macht in seinem Königreich eine Ressource genommen. (Natürlich kann man auch einfach seine verbleibenden Ressourcen wieder auf die jetzige Machtstärke ziehen.)  Falls der aktive Spieler „verderbte Karten“ besitzt, darf er eine davon „läutern“. Erst danach haben beide Spieler die Gelegenheit wieder Aktionen zu nutzen (z.B. Taktikkarten spielen).

2. Questphase
Der aktive Spieler zieht pro Macht in seiner Questzone eine Karte. Danach haben beide Spieler wieder die Gelegenheit Aktionen zu nutzen (z.B. Taktikkarten spielen).

3. Hauptstadtphase
Hier kann nun der aktive Spieler (unter Berücksichtigung der Ressourcenkosten) Einheiten-, Hilfs- oder Questkarten in seine Zonen ausspielen. Des Weiteren ist es möglich eine Entwicklungskarte (nur eine pro Zug) in eine Zone zu legen. Dies ist irgendeine Karte, welche verdeckt in eine Zone abgelegt wird und ab jetzt als Entwicklungskarte zählt. Diese Karte kann nun einen Trefferpunkt in dieser Zone vom Gegner auf sich nehmen. 

4. Schlachtfeldphase
Hier kann der aktive Spieler mit einer beliebigen Anzahl seiner Einheiten, (und zwar nur aus seiner Schlachtfeldzone) eine beliebige Zone seines Gegners angreifen. Nach jeder der folgenden Phasen ist es den Spielern erlaubt, Aktionen zu nutzen (wie Taktikkarten zu spielen). 

a) Angriffsziel ansagen (welche Zone wird angegriffen).
b) Angreifer benennen (welche Einheiten nimmt man zum Angriff aus seiner Schlachtfeldzone mit).
c) Verteidiger benennen (welche Einheiten aus der angegriffenen Zone sollen Verteidigen und welche schauen zu).
d) Schaden zuteilen (nun werden alle Schadensymbole - jede Partei für sich - addiert und dem Gegner zugeteilt, wobei der Angreifer beginnt)
e) Darauf werden die Schäden zugefügt und ggf. Einheiten vernichtet oder die angegriffene Zone in Brand gesetzt.

Strategie:

Mit dem Grundspiel ist ein Zusammenstellen eigener Decks so gut wie nicht möglich (Kartenauswahl). Aber gut, deswegen heißt es ja auch Grundspiel. Ein Zusammenstellen verschiedener Strategien wie zum Beispiel viele billige (schnelles Deck) oder doch lieber sehr starke teure Einheiten (langsames Deck) ist dann mit den Erweiterungen gegeben. Am Anfang der Partie kann man schon einigen Schaden anrichten, da ja nicht viel Deckung durch Einheiten vorhanden ist. Anders herum sollte man hier aber auch aufpassen, denn ehe man sich versieht, steht ein Teil der Stadt in Flammen. Und nicht vergessen … mit den Entwicklungskarten kann man einige Schadenspunkte kompensieren.

Interaktion:

Da man hier fast jede Runde direkt gegeneinander kämpft, ist Interaktion auf jeden Fall gegeben. Ich bin die ganze Zeit auch damit beschäftigt zu schauen, was mein Gegenspieler da wieder ausheckt. Außerdem kann ich auch während des Zugs des Gegners Taktikkarten spielen und bin damit selbst an seinem Zug beteiligt.

Glück:

Eigentlich nur: „Was ziehe ich für Karten von meinem Stapel“, und das war es auch schon.

Packungsinhalt:

Preis und Leistung passen. Alle Marker sind aus schönem dickem Pappmaterial. Es sind über 200 Karten dabei und super schön illustriert. Für etwa 25€ bekommt man was für sein Geld. Und zwar gleich vier Völker von Anfang an.

Spaß:

Allein schon mit den vier Völkern in diesem Grundspiel (da sich jedes anders spielt) ist der Spielspaß gesichert. Man bekommt echt Lust auf mehr. Während dem Spiel kann sich auch einiges noch drehen und man weiß nie so genau, was der Gegner noch in der Hinterhand hat. Das Spiel geht sehr flüssig von statten und Pausen gibt es später nur geringfügig. Am Anfang wird man einige Zeit mit den Lesen der Karten verbringen, später sieht man sie und weiß bescheid.


Weiter zur Bewertung