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Details
Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Brettspiel, Kinderspiel, Logikspiel, Lernspiel

Spielmechaniken:
Lernen, Logik

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
1 Spieler

Spielzeit:
10 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 7 Jahre

Durchschnittswertung:
5/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 01.04.2012 - von Jörg

Galaxia


Vorwort:

Mit dem Namen Ariel Laden verbindet uns seit Jahren ein tolles Spiel, nämlich Didi Dotter, welches in dieser Form auch nach Jahren sehr viel Spaß und Spannung bietet.
Ein Grund mehr sich das aktuelle Spiel Galaxia von diesem Autor genauer anzuschauen.Da Solospiele nach wie vorn gerne in unseren Spielekreisen gesehen sind, sind wir gespannt, was ein Spiel mit einer langen Schnur zu bieten hat.

Ziel des Spiels:

Als Einzelspieler muss man dem sogenannten Travelcode (Zahlenreihe) folgen, jeden einzelnen Stern einmal besuchen und am Ende die Reise zurück zum Raumschiff finden.
Hierzu wird eine Schnur benutzt, welche die Verbindungen herstellt.

Spielaufbau:

Man wählt sich eine der 60 Aufgaben aus und nimmt das entsprechende Sternensymbol als Spielfläche. Dort platziert man sein Raumschiff als Startpunkt und steckt in die restlichen Löcher einen Planeten.

Spielablauf:

Entsprechend dem Travelcode verbindet man die Schnur zu den einzelnen Zielen, wobei das erste Ziel vom Startpunkt aus immer im Uhrzeigersinn liegt.
Der Spieler muss jetzt mit der richtigen Route die Planeten jeweils einzeln besuchen, um am Ende den Weg zurück zum Raumschiff zu nehmen.

Strategie:

Bereits im Kopf geht man mögliche Wege durch. Mit jeder weiteren Aufgabe werden diese Wege aber immer länger, was die ganze Sache schwieriger macht.

Interaktion:

Interaktion spielt keine Rolle.

Glück:

Gerade bei den letzten 10 bis 20 Aufgaben gehört auch etwas Glück dazu den richtigen Lösungsweg zu finden, zumal die Anzahl der Planeten zunimmt.

Packungsinhalt:

Äußerlich wirkt das Spiel doch sehr unscheinbar und weckt nicht gerade unser Interesse. Erst auf der Rückseite wird einem etwas klarer, um was es hier geht.
Das Material befindet sich in einer runden Plastikbox, geradezu ideal für unterwegs. Die Schnur ist lang genug und wenn man die Planeten gut in die Löcher steckt, kippen diese durch die Verbindung mit der Schnur auch nicht um. Der Preis, auch in Anbetracht der 60 Aufgaben, in Höhe von ca. 15 Euro, geht in Ordnung.

Spaß:

Man kann schon sagen, dass wir uns in der Welt der Solospiele auskennen und auch unsere zum Teil jungen Mitspieler kennen mittlerweile das eine oder andere Spiel. Entsprechende Erwartungen haben wir an Galaxia.
Die doch sehr ungewöhnliche Spielweise mit der Schnur und dem Verbinden der Planeten gefällt dabei nicht jedem und manche haben bereits mit dem ersten Level ihre Probleme. Erst nach etwas Übung kommt man Aufgabe für Aufgabe voran. Aber bei weitem nicht innerhalb weniger Minuten, wie das bei anderen Solospielen der Fall ist. Gerade wenn man auf dem falschen Weg ist muss man die Schnur wieder von Beginn an um die Planeten schlingen. Bei etwas schwierigeren Aufgaben nervt das, zumal man dann nicht mehr genau weiß, welchen „falschen“ Weg man zuvor genommen hat. Mitdenken muss man auf jeden Fall und so wirkt das Spiel nicht nur anspruchsvoll, nein, es ist anspruchsvoll. Spaß soll es aber auch machen, doch hier hakt es ein wenig. Was anfangs als recht innovativ aufgenommen wurde, war am Ende doch nicht von all zu großer Spiellaune geprägt.


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