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Details


Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2012

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
30 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
7/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 11.01.2013 - von Jörg

Sheepland



Vorwort:

Spätestens nach der Veröffentlichung von Dungeon Fighter riskiert man immer wieder gerne einen Blick auf die Spiele aus Italien und bei Sheepland soll es sich dabei um ein familienfreundliches Spiel handeln. Zumindest wurde es als einfaches und schnell zu erlernendes Spiel auf dem Burgevent des Heidelberger Spieleverlags 2012 regelmäßig gespielt. Mittlerweile sind einige Monate vergangen und das Spiel gibt es jetzt auch offiziell im Handel zu kaufen. Was es zu bieten hat und in wieweit der Spaßfaktor über längere Zeit anhält, verraten wir euch in diesem Bericht.

Ziel des Spiels:

In Sheepland sind die Bewohner den ganzen Tag damit beschäftigt, das Land mit Schafen zu durchqueren. Aufgrund der immer neu hinzu kommenden Zäune wollen die Spieler die Schafe in ihren gewünschten Gebieten grasen lassen und hoffen dabei, dass sie sich nicht zu anderen Herden / Gebiete verirren. Wem dies am besten gelingt, der gewinnt am Ende das Spiel.

Spielaufbau:

Auf dem Spielplan erkennt man bereits die einzelnen Regionen mit sechs Geländearten. Es gibt fünf Geländeplättchen pro Geländetyp die von 0 bis 4 nummeriert sind. Die Zahl gibt dabei die Kosten an. Hinzu kommen sechs Start-Geländeplättchen, viele Taler und 18 Schafe, die man auf die Gebiete verteilt (1 Schaf pro Gebiet). Das schwarze Schaf kommt in die Mitte (Schafsburg).
Nachdem jeder ein Start-Geländeplättchen gezogen hat und die Plättchen in Stapel sortiert wurden, nimmt sich jeder noch eine Figur und 20 Taler als Startkapital. Das restliche Material legt man zur Seite.

Spielablauf:

Beginnend bei einem Startspieler geht es reihum. Zuerst wird gewürfelt um zu sehen, ob sich das schwarze Schaf bewegt. In welches Gebiet das Schaf zieht, bestimmt die Zahl des Wurfes. Ist das Feld durch einen Schäfer oder einen Zaun belegt, bleibt dieses Schaf stehen. (Das schwarze Schaf zählt in der Schlussabrechung wie zwei weiße Schafe.)

Dann führt der Spieler genau drei Aktionen aus. Folgende Möglichkeiten hat er:

>Schäfer bewegen

>1 Schaf bewegen

>Ein Geländeplättchen kaufen

Die Aktionen dürfen in beliebiger Reihenfolge ausgeführt werden, mit folgenden Einschränkungen:

Mindestens eine Bewegung muss die des Schäfers sein und die Aktion darf nicht erneut ausgeführt werden, wenn der Schäfer auf demselben Feld geblieben ist.

Erlaubt ist folgendes:
>Den Schäfer dreimal bewegen
>1 Schaf bewegen, 1 Geländeplättchen kaufen, Schäfer bewegen
>1 Geländeplättchen kaufen, Schäfer bewegen, 1 Geländeplättchen kaufen
>Schäfer 2x bewegen und 1 Geländeplättchen kaufen

Verboten ist folgendes:
>2 Geländeplättchen kaufen, Schäfer bewegen
>Schäfer bewegen, 2 Schafe bewegen
>1 Schaf bewegen, 1 Geländeplättchen kaufen, 1 Schaf bewegen

Die Bewegung des Schäfers erfolgt immer über einem beliebigen Straßenfeld, auf dem keine anderen Schäfer oder Zäune sind. Das angrenzende Straßenfeld ist kostenlos, jedes beliebige andere Feld kostet einen Taler. Bewegt man den Schäfer, muss man ein Zaunplättchen auf dem Feld platzieren, auf dem der Schäfer zuvor gestanden ist. Schlusszäune verwendet man erst, wenn die gängigen Zäune weg sind.
Die Bewegung des Schafes erfolgt über zwei Regionen, die an den Standort des Schäfers angrenzen. Man darf dabei immer nur ein Schaf bewegen.

Die Geländeplättchen kauft man vom Vorrat und auch hier muss die Region an der Position des Schäfers grenzen. Man nimmt sich das oberste Plättchen und bezahlt den aufgedruckten Wert. Gekaufte Plättchen bleiben wie auch das Startplättchen verdeckt vor dem Spieler liegen. Der Spieler investiert somit in das Gelände.

Sobald der letzte (normale) Zaun platziert wurde, beginnt die Schlussphase. Es wird so lange gespielt, bis der Spieler, der rechts vom Startspieler sitzt, seinen Zug beendet hat. Für das Einsetzen nimmt man jetzt die anderen Zäune.
Es folgt die Wertung, in der die Geländeplättchen so viel wert sind wie die Gesamtzahl der Schafe in allen Regionen dieser Geländeart. Dieser Wert wird mit den restlichen Münzen des jeweiligen Spielers addiert. Wer die höchste Punktzahl hat, gewinnt.

In Runden zu Zweit beginnt jeder mit 30 Talern und jeder spielt zwei Schäfer. In dem Zug muss man zuerst einen eigenen Schäfer auswählen und alle Aktionen darf man nur mit diesem Schäfer durchführen.

Strategie:

Zuerst einmal sollte man verinnerlichen, dass Geld am Ende auch 1:1 in Siegpunkte umgewandelt wird. So wird man sich auch genau überlegen, ob sich der Kauf von teuren Geländeplättchen überhaupt lohnt. Vom schwarzen Schaf sollte man sich dabei nicht all zu sehr ablenken lassen, zumal es auch ständig von einem Gebiet ins nächste hüpft.
Mit dem Schäfer sollte man schnellstmöglich versuchen, bestimmte Gebiete mit mehr oder weniger Schafen zu schließen. Mit günstigen Plättchen hat man sich somit schon eine gute Punktegrundlage zurecht gelegt.

Interaktion:

Jeder Spieler versucht natürlich Schafe in seine gewünschten Gebiete zu schieben und so wird sich die Position einzelner Herden regelmäßig ändern. Wer günstige Plättchen kaufen will, sollte sich beeilen, da unabhängig vom Gebiet diese schnell weg sind.

Glück:

Auch wenn ein schwarzes Schaf aufgrund des Würfelwurfes munter durch die Gegend hüpft, sind die weiteren Glücksfaktoren eher gering. Jeder Spieler kann sich die Aktionen auswählen und muss sich gut überlegen, ob eine bestimmte Aktion sich später auch als lohnenswert erweist. Natürlich weiß man nicht, was die Mitspieler planen, bzw. auf welche Plättchen sie es abgesehen haben.

Packungsinhalt:

Knapp 30 Euro muss man schon bezahlen, doch es steckt aufgrund der Holzfiguren und Plättchen auch durchaus viel Material in dieser Box. Gewünscht hätten wir uns nur Extrasteine für die Spieler, um zu wissen, wer welche Farbe nutzt.
Ansonsten gibt es auch im Hinblick auf die Anleitung wenig auszusetzen.

Spaß:

Es hat schon seine Gründe warum das Spiel insbesondere drei und vier Spielern empfohlen wird, denn mit zwei Spielern und je zwei Figuren verliert das Spiel doch etwas an Reiz. Das Ganze wird zwar taktischer, doch spielerisch macht es nicht so viel Spaß!
Hat man erst einmal Sheepland gespielt, wird man mindestens eine weitere Partie folgen lassen. Das liegt nicht nur an der einfachen und schnellen Spielweise sondern der Möglichkeit, immer wieder neue Aktionsmöglichkeiten auszuprobieren. Das Wandern der Schafe und das Einzäunen durch den Schäfer gefallen insbesondere den jungen Spielern, wobei auch wir Erwachsene Spaß daran finden.

`s Meinung:

Bereits auf dem Heidelberger Spielevent 2012 zeigt das Spiel seine Stärken und kam bei Jung und Alt sehr gut an. Viele Spieler absolvierten hier gleich mehrere Partien am Stück, zumal das Einzäunen von Gebieten und das Ziehen der Schafe von einem Gebiet zum anderen, unterstützt durch einen Schäfer überzeugten. Auf der Spielemesse 2012 ging das Spiel aber in der Masse vieler Neuheiten etwas unter, was sehr schade ist, denn Sheepland weiß durch einfache Regeln und witzige Abläufe durchaus zu überzeugen. Als Familienspieler sollte man einen genauen Blick auf das Spiel werfen und bei Interesse auch zuschlagen. Denn in unseren bisherigen Runden mit unterschiedlichen Mitspielern fand das Spiel immer Anklang. Wobei wir eher zu Partien zu Dritt und zu Viert raten, da nur hier das Spiel seine Stärken zeigt.

Silke und Jörg Köninger für cliquenabend.de

STRATEGIE
6 von 10
Welche Regionen lohnen sich?
INTERAKTION
5 von 10
Nur mit Zäunen kann man mögliche Bewegungen verhindern!
GLÜCK
2 von 10
Genügend Möglichkeiten vorhanden!
PACKUNGSINHALT
7 von 10
Dicke Plättchen und Figuren aus Holz!
SPAß
7 von 10
Einfache Abläufe, die auch auf Dauer Spaß machen!
GESAMT-
WERTUNG:
7/10
"Attraktives Familienspiel mit durchaus taktischen Elementen. Ideal zu Dritt und zu Viert."
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

`s Meinung:

Sheepland ist ein einfaches und taktisches Familienspiel, welches sowohl Jung als auch Alt überzeugt. Die Regeln sind schnell verinnerlicht und der Spielspaß hoch. Leider ging es in Essen 2012 unter den vielen Neuheiten etwas unter. Das sollte aber kein Grund sein sich das Spiel nicht anzusehen, denn es kommt besonders in Familienrunden mit 3-4 Spielern gut an.
Einziges Manko ist, dass der Spielplan nicht ganz glatt aufliegt bei unserem vorliegendem Exemplar und das "schwarze Schaf" halte ich für diesen Mechanismus nicht notwendig.

STRATEGIE
5 von 10
Wo gibt es Punkte?
INTERAKTION
5 von 10
Zäune austellen um die Gegner zu blocken.
GLÜCK
3 von 10
Etwas Glück ist gefragt, aber nicht Hauptsächlich.
PACKUNGSINHALT
6 von 10
Gutes Material.
SPAß
7 von 10
Bei Jung und alt kam es gut an.
GESAMT-
WERTUNG:
7/10
"Ein gutes Familienspiel für jedermann."
Erklärung zur Wertung: 1-2 Ungenügend,   3 Mangelhaft,   4 Nicht lohnenswert,   5 Durchschnittsspiel,
6-7 Reizvoll,   8 Sehr gut,   9 Besonders Lohnenswert,   10 Topspiel

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