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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Abstraktes Spiel, Familienspiel, Kinderspiel, Würfelspiel, Geschicklichkeitsspiel und/oder Aktionspiel

Spielmechaniken:
Würfeln, Werfen von Gegenständen/Spielelementen

Release:
2012

Anzahl der Spieler:
2 bis 5 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
2.5/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 29.04.2012 - von Jörg

Der Grosse Wurf


Vorwort:

Kurze Regeln, sofortiges Losspielen und treffsichere Würfelwerfer!
Drei Aspekte, die Interesse wecken, zumal uns das Würfel werfen bisher nur aus Dungeon Fighter bekannt ist. Allerdings handelt es sich bei Der grosse Wurf nicht um ein alea Spiel, auch wenn Stefan Brück, bekannter Redakteur für viele erfolgreiche Spiele, namentlich in der Anleitung aufgeführt wird.
Hinter dem Spiel steckt Dieter Nüßle, der uns bisher noch nicht als Autor über den Weg lief. Viel mehr schon der Illustrator, Franz Vohwinkel, der außer dem Cover mit Sicherheit dieses Mal weniger Arbeit verrichten musste. Doch schauen wir uns das Spiel einmal genauer an.

Ziel des Spiels:

Durch geschicktes Werfen versuchen die Spieler ausliegende Würfel „umzuwürfeln“, so dass gleiche Augenzahlen angezeigt werden, die der Spieler nehmen darf. Wer am Ende noch Würfel besitzt, gewinnt.

Spielaufbau:

Abhängig von der Spieleranzahl werden die Würfel verteilt. Ein Würfel wird in die Spielschachtel (=Arena) mit einer beliebigen Augenzahl gelegt.

Spielablauf:

Ein Spieler beginnt und muss einen Würfel in die Arena werfen.
Liegen nach dem Wurf Würfel mit gleicher Augenzahl darin, muss man alle diese Würfel nehmen und in seinen Vorrat legen. Es folgt der nächste Spieler.
Zeigen nach dem Wurf alle Würfel verschiedene Augenzahlen, darf der Spieler erneut einen weiteren Würfel in die Arena werfen.
Vor jedem Wurf darf der Spieler die bereits in der Arena liegenden Würfel umgruppieren, um so vielleicht in seinem Wurf mehr Würfel „umzuwürfeln“.
Liegen nach einem Wurf ein oder mehrere X nach oben in der Arena, werden diese entfernt. Dadurch endet der Zug aber nicht automatisch, sondern nur durch das Herausnehmen gleicher Augenzahlen.
Würfel die aus der Arena fliegen oder dort gar nicht landen, kommen aus dem Spiel.
Schafft es ein Spieler nach einem Wurf durch das Herausnehmen gleicher Würfel und/oder das Entfernen aller X-Würfel, dass die Arena vollständig leer ist, muss der nächste Spieler alle Würfel auf einmal in die Arena werfen. Dabei hofft er natürlich auf Würfel mit gleicher Augenzahl.
Das Spiel ist zu Ende sobald ein Spieler am Ende seines Zuges keine Würfel mehr in seinem Vorrat hat. Dieser Spieler scheidet sofort aus der „laufenden Partie“ aus.
Der letzte Spieler, welcher am Ende noch Würfel vor sich liegen hat, gewinnt.

Strategie:

Strategische Faktoren gibt es hier nicht, auch wenn der Spieler abhängig vom Wurf (verschiedene Augenzahlen) erneut werfen kann.

Interaktion:

Interaktion spielt keine Rolle. Wohl eher ist die Schadenfreude der Mitspieler zu hören, wenn Würfe der Mitspieler misslingen.

Glück:

Der Glücksfaktor ist sehr hoch, denn auch wenn man sich die Würfel vor dem Wurf ausrichten darf, entscheidet der Glücksfaktor über die nachfolgende Aktion. Einflussmöglichkeiten hat man nicht.

Packungsinhalt:

Bereits im Vorwort haben wir erwähnt, dass Franz Vohwinkel als Illustrator tätig war und so vermittelt auch das Cover einen sehr dynamischen und attraktiven Eindruck. Viel mehr zum illustrieren gab es aber nicht, zumal die Würfel im Vordergrund stehen. Diese sind qualitativ gut, was auch auf die Anleitung zutrifft. Die Abläufe sind schnell erklärt und der Preis mit knapp über 10 Euro geht in Ordnung.

Spaß:

Man muss schon glücksbetonte Wurfspiele mögen, in denen die Spieler keinerlei Einflussmöglichkeiten haben. Die ganze Sache läuft recht simpel und relativ schnell ab. So wurden aus einer Runde oft gleich drei oder vier Folgepartien. Unabhängig von der Spieleranzahl, dafür stärker abhängig von den Mitspielern macht es mal mehr und mal weniger Spaß! Als Absackerspiel ganz witzig und insgesamt gesehen auch eher an die Gruppe der Gelegenheitsspieler gerichtet. Mit der Zeit verliert es allerdings etwas an Reiz, so dass unser anfangs geplanter Wert von 6 Punkten mittlerweile auf 5  bzw. 4 gesunken ist.


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