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Details
Verlage:
Genres:
Abstraktes Spiel, Brettspiel, Familienspiel, Vielspielerspiel, Würfelspiel

Spielmechaniken:
Optimieren

Release:
2007

Anzahl der Spieler:
2 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 8 Jahre

Durchschnittswertung:
8/10 bei 1 Bewertungen



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Testbericht vom 17.08.2012 - von Jörg

cublino


Vorwort:

Schon immer war ich fasziniert von der Idee, kippende Würfel in ein Spiel zu integrieren. Diese Möglichkeit wurde beispielsweise beim Spiel Kingdom Quest verwirklicht, doch wirklich packend waren die Abläufe nicht. Vielleicht schafft es ein abstraktes Spiel wie Cublino, diesen Mechanismus umzusetzen, so dass auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt.
Gleich zwei Varianten warten auf die Spieler und beide haben wir ausprobiert. Ob dieses wieder einmal hochwertige Spiel von Intellego Holzspiele uns überzeugt, verraten wir euch in diesem Bericht.

Ziel des Spiels:

Ziel des Spiels ist es einen bzw. alle Würfel auf die gegnerische Grundlinie zu bringen. Im zweiten Fall erfolgt noch eine Wertung. Es gibt insgesamt zwei Varianten im Spiel.

Spielaufbau:

Das Spielbrett stellt man in die Tischmitte und platziert die sieben Würfel auf die Grundlinie jeder Seite. Dabei müssen die Würfel eine bestimmte Anordnung (Ziffer 6 liegt oben, Ziffer 3 in Richtung des Mitspielers) einnehmen.

Spielablauf:

Im weiteren Spielverlauf werden die Würfel abhängig von der Variante gekippt, Springen vorwärts oder werden seitwärts bewegt. Ein Rückwärts Kippen ist nicht erlaubt.

Variante 1: Cublino pur
Die Abläufe erinnern etwas an Halma, denn man darf über Würfel in gerader Linie springen (auch mehrfach wenn möglich). Lediglich diagonales Überspringen ist nicht erlaubt. Wer nicht springen kann oder will, darf auch einen Würfel kippen und anschließend Springen (wenn möglich). Ein Schieben des Würfels und somit das Beibehalten der oben stehenden Augenzahl ist nicht gestattet. Die Spieler sind abwechselnd an der Reihe und versuchen dabei möglichst alle eigenen Würfel auf die gegnerische Grundlinie zu bringen. Das Spiel ist erst zu Ende, wenn einem Spieler dies gelingt. Dieser Spieler hat aber nicht automatisch gewonnen sondern der Spieler mit der höchsten Augenzahl auf der gegnerischen Grundlinie.

Variante 2: Cublino contra
Hier wird nur gekippt! Die Spieler sind abwechselnd an der Reihe und der Spieler, dem es gelingt, als Erster einen seiner eigenen Würfel auf die gegnerische Seite zu bringen, gewinnt.
Treffen auf diesem Weg zwei gegnerische Würfel aufeinander, muss der Würfel mit der geringeren Augenzahl weichen und kommt aus dem Feld. Ist ein Würfel an zwei oder drei Seiten von gegnerischen Würfeln berührt, zählen die Augen der angrenzenden Würfel zusammen. Der oder die Würfel mit der geringeren Augenzahl müssen vom Feld.

Strategie:

Taktik spielt unabhängig von der Variante eine große Rolle. Es gibt Spieler die vorsichtig agieren und öfters auch die Seitwärtsbewegung nutzen. Andere dagegen gehen aggressiv mit ihren Würfeln in Richtung gegnerische Linie.
Worauf man aber immer achten muss ist die mögliche Augenzahl, die nach einer Drehung oben liegt. Gerade in der zweiten Variante verliert man durch niedrige Zahlen gerne den einen oder anderen Würfel.

Interaktion:

Bereits nach wenigen Runden kommen sich die Würfel beider Spieler in die Quere. Unabhängig von der Variante ist der Interaktionsfaktor sehr hoch.

Glück:

Von Glück kann in diesem Spiel nicht die Rede sein.

Packungsinhalt:

Das Spielbrett ist aus Buchenholz und die Würfel aus Ahorn.

Preislich liegt das ganze bei etwa 50 Euro, was in Anbetracht des Materials auch passt.
Die Würfel sind 25 mm groß und handlich, ein Verrutschen oder Verdrehen auf den einzelnen Feldern ist nicht möglich.

Die Anleitung ist übersichtlich und bietet eine Vielzahl an Abbildungen.

Spaß:

Der Mechanismus ist einfach genial und die beiden aufgeführten Varianten machen sehr viel Spaß. Nein, wir übertreiben nicht, auch wenn wir mittlerweile eine Vorliebe für abstrakte Spieler dieser Art haben. Die Regeln sind schnell erklärt und garantieren einen raschen Spieleinstieg. In unseren Partien mit Vielspieler, aber auch etlichen Gelegenheitsspielern, war jeder begeistert. So wurde fast immer jede Variante zweimal gespielt, denn nach 15 Minuten oder noch früher ist eine Partie oft schon zu Ende.


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