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Details
Verlage:
Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Brettspiel, Familienspiel, Kinderspiel, Tiere & Pflanzen, Humor, Wettspiel, Würfelspiel

Spielmechaniken:
Würfeln, Aufnehmen und Legen

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 bis 4 Spieler

Spielzeit:
15 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 4 Jahre

Durchschnittswertung:
8/10 bei 1 Bewertungen



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Selbe Spielefamilie

Testbericht vom 24.07.2011 - von Jörg

Da ist der Wurm drin


Vorwort:

Wenn man sich mit Kinderspielen befasst und Eltern befragt, was ihnen bei Spielen wichtig ist, fällt oftmals das Wort „Anleitung“. Schnell soll das Spiel verstanden werden und möglichst wenig Regeln beinhalten. Das vor uns liegende Spiel sollte diese Anforderungen erfüllen, denn in dem bereits veröffentlichten Video wurden die Abläufe in Kürze dargestellt, so dass bereits ein Kind nach ein paar Hilfestellungen sofort mit Spielen beginnen konnte.

Was man dort im Video sieht, haben wir in Runden mit Kindern natürlich auch ausprobiert. Ob Eltern und Kinder wirklich schnell mit den Abläufen klarkommen, verraten wir euch im folgenden Bericht. Natürlich werden wir auch auf den Spielspaß eingehen, denn leicht Regeln bedeuten ja nicht immer, dass ein Spiel auch überzeugt.

„Da ist der Wurm drin“ wurde 2011 zum Kinderspiel des Jahres nominiert ... und hat gewonnen!

Ziel des Spiels:

Heute steht eine Wurmwühlrallye durch den Garten des lieben Nachbarn im Vordergrund und so verschwindet ein Wurm nach dem anderen im Erdreich. Doch wer ist am Schnellsten und lässt sich an zwei Stationen zuerst wieder blicken? Am Ende kann es aber nur einen Wurm geben, der das Ziel als Erster erreicht und dadurch gewinnt.

Spielaufbau:

Die beiden Spielpläne werden mithilfe der vier Befestigungssteine aufeinander gelegt. Die Wurmteile sortiert man nach Farbe und legt sie zusammen mit dem Farbwürfel neben den Spielplan.

Jeder Spieler erhält einen Wurmkopf sowie ein Plättchen mit einem Gänseblümchen und einer Erdbeere seiner Spielerfarbe. Bevor das Spiel beginnt, lässt man den eigenen Wurm im Wurmgang verschwinden.

Spielablauf:

Beginnend mit einem Startspieler und anschließend reihum wird gewürfelt. Die gewürfelte Farbe zeigt an, welches Wurmteil der Spieler in seinen Wurmgang (mit dem eigenen Wurm) schiebt – bis es darin verschwunden ist. Sofern es keine Teile der gewürfelten Farbe mehr gibt, sucht man sich ein anderes beliebiges Teil heraus.

Die Plättchen Gänseblümchen und Erdbeere kennzeichnen zwei Zwischenstationen und jeder Spieler schätzt damit ab, welcher Wurm als Erster an dieser Station auftaucht. In irgendeinem eigenen Spielzug legt man hier sein Plättchen auf einen Wurmgang (auch von fremden Spielern), von denen man glaubt, dass sich hier der erste Wurm zeigen wird. Dort darf auch ein Plättchen eines Mitspielers liegen. Erscheint an dieser Stelle im Verlauf der Partie tatsächlich der erste Wurm, darf man sein Plättchen an den eigenen Wurm verfüttern und schiebt es dazu einfach in den eigenen Wurmgang.

Das Spiel ist zu Ende, sobald der Kopf eines Wurmes beim Kompost aus der Erde schlüpft. Dieser Spieler hat gewonnen.

Strategie:

Beim Auslegen der Plättchen (Gänseblümchen, Erdbeere) sollte man nicht zu früh agieren, sondern den richtigen Moment abwarten. Aber bloß nicht zu lange überlegen, denn ist der erste Wurm an dieser Zwischenposition aufgetaucht, darf man dort auch kein Plättchen mehr legen. Einflussmöglichkeiten hat man keine, denn man muss immer die Aktion des Würfelwurfes umsetzen.
 

Interaktion:

Der Kommunikationsfaktor ist eher gering. Die Spannung ist den Kindern aber deutlich anzumerken, da sie es kaum erwarten können, bis sich der erste Wurmkopf zeigt.

Glück:

Das Glück spielt eine große Rolle, denn die Würfelfarbe bestimmt die Farbe des Plättchens. Wer hier oft die Farbe grün, oder noch besser, rot erwürfelt, hat gute Chancen das Spiel zu gewinnen.

Sofern häufig unterschiedliche Farben gewürfelt werden, ist es auch schwierig sich für einen Wurm bei einer Zwischenstation zu entscheiden.

Packungsinhalt:

Grafisch gefällt uns das Spiel wirklich gut und mithilfe der sehr übersichtlichen Anleitung ist ein Spieleinstieg nach wenigen Minuten möglich. An dieser Stelle auch einmal ein großes Lob an Heidemarie Rüttinger und Manuela Schieder.

Die Plättchen werden am Ende der Anleitung noch einmal aufgeführt und deren Länge in Zentimeter angezeigt. Dies ist gleichzeitig auch eine Lernhilfe für Kinder. Einige Plättchen mit einem oder zwei Zentimeter sind sehr kurz. Je nach Handhabung kann es durchaus auch einmal zu einem Stau im Tunnel kommen. Letzteres erlebten wir aber eher selten.

Das Spiel kostet im Handel zwischen 20 und 25 Euro. Ein ausgesprochen guter Preis!

Spaß:

Tolle Grafik, übersichtliche Anleitung und ein schnell erklärtes Spiel! Hinzu kommt: Es macht wirklich sehr viel Spaß!

Die Kinder konnten es kaum erwarten zu Würfeln und ein Teil nach dem anderen in den Wurmgang zu schieben. Lediglich die Tipprunden muss man den Kindern, auch abhängig vom Alter, etwas genauer erklären. Natürlich hofft jedes Kind, dass am Ende der eigene Wurm als Erster das Ziel erreicht. So wird gerade auch der Tipp mit Gänseblümchen und Erdbeere sehr wichtig, um sich vielleicht dadurch vom Feld der anderen Würmer etwas abzusetzen.

Egal mit wem wir das Spiel ausprobiert haben, allen Kindern aber auch Eltern hat das Spiel sehr gut gefallen. Diese Euphorie hält sich mittlerweile über mehrere Wochen, so dass auch der Spielspaß aus unserer Sicht als sehr hoch einzustufen ist.


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