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Details
Verlage:
Autoren:
Genres:
Abstraktes Spiel, Brettspiel

Spielmechaniken:
Optimieren

Release:
2011

Anzahl der Spieler:
2 Spieler

Spielzeit:
20 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 7 Jahre

Durchschnittswertung:
8.5/10 bei 2 Bewertungen



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Testbericht vom 19.01.2012 - von Jörg

Abalone Classic


Vorwort:

abalone oder abalone classic, egal wie man es bezeichnet, der Name abalone ist nicht nur vielen Spielern ein Begriff. Es wird also höchste Zeit einen solchen Klassiker auch in unsere Spieledatenbank aufzunehmen.
Ursprünglich wurde abalone im Jahr 1987 entwickelt und erschien in den letzten Jahrzehnten bei diversen Verlagen. Es folgten etliche Preise und schnell wurden auch andere Länder auf dieses Spiel aufmerksam.
Als wir vor einiger Zeit Offboard mit ähnlichen Komponenten und Spielabläufen vorstellten, haben sich doch sehr viele Leser gewundert, warum uns dieses Spiel nicht vollständig überzeugte, zumal unser Gefallen an abalone vielen bekannt war. Tja, abalone ist und bleibt einmalig und im folgenden Bericht stellen wir es euch genauer vor.

Ziel des Spiels:

Durch Schieben der Kugeln muss man versuchen, als Erster sechs gegnerische Kugeln vom Spielbrett zu werfen.

Spielaufbau:

Jeder Spieler sucht sich eine Kugel-Farbe aus und ordnet sie in das Spielbrett nach Vorgabe ein.

Spielablauf:

Die Spieler sind abwechselnd an der Reihe und können dabei immer nur eine Aktion ausführen. Dies kann eine Bewegung oder ein „Sumito“ (Schieben des Gegners) sein.
Bei einer Bewegung kann jede eigene Kugel immer nur um ein Feld bewegt werden. Eine Kugel schiebt man auf ein freies Nachbarfeld oder zwei bzw. drei Kugeln in einer Reihe als Gruppe in eine Richtung. Bewegungen sind in gerader Linie oder als Seitwärtsbewegung möglich. Beispiele in der Anleitung verdeutlichen dies sehr gut.
Bei einem Sumito können gegnerische Kugeln verschoben werden, wenn der Spieler mehr eigene als fremde Kugeln bewegt. Dieses Schieben ist aber nur in gerader Linie erlaubt und nur möglich, wenn sich hinter jeder gegnerischen Kugel ein freies Feld oder der Spielfeldrand befindet. Eine Kugel gilt als hinausgeschoben, wenn sie infolge eines Sumitos über den Spielfeldrand geschoben wird.
Wer 6 gegnerische Kugeln zuerst hinausschiebt, gewinnt.

Strategie:

Aggressiv oder erst einmal abwarten? Die Spielweisen bei abalone sind sehr unterschiedlich und viele Spieler versuchen möglichst als geschlossener Kugelblock sich den gegnerischen Kugeln zu nähern.
Eine taktische Herausforderung ist das Spiel, denn jeder Zug kann sich ein paar Züge später als unüberlegt oder auch clever erweisen.

Interaktion:

Bereits nach wenigen Zügen kommen sich die Spieler oder besser gesagt die Kugeln beider Mitspieler in die Quere. Ausweichmanöver sind nur selten möglich, so dass dann oft die eine oder andere Kugel dran glauben muss.

 

Glück:

Glückskomponenten findet man hier keine. Jeder Zug muss gut überlegt sein und nicht selten profitiert man auch von Fehlern seines Mitspielers.

Packungsinhalt:

Lediglich das Spielraster ist aus Plastik, die Steine sind massiv und qualitativ hochwertig. Die Anleitung ist kurz gehalten und stellt auch für ungeübte Spieler kein Problem dar. Das Cover ist und bleibt nach all den Jahren fast unverändert. Uns gefällt es nach wie vor gut. Lediglich die Spielschachtel, mal als Quader oder als Rechteck leicht abfallend hat sich geändert. Die knapp 30 Euro ist das Spiel auf jeden Fall wert.

Spaß:

Viele Spieler sind mit abalone aufgewachsen und auch wir zählen uns zu den Spielern, die Mitte der 80er Jahre zum ersten Mal mit diesem Spiel in Berührung kamen. Bereits zu dieser Zeit war die Qualität der Kugeln sehr gut und die Spielrunden wurden auch nach etlichen Partien am Stück nicht langweilig. Einfache Regeln und schnelle Runden sorgten damals wie heute für hohen Spielspaß.


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