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Vorschau vom 24.08.2011 - von Andreas

Panic Station (Ausgabe White Goblin Games!)




Details


Verlage:
Autoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2011

Anzahl der Spieler:
4 bis 6 Spieler

Spielzeit:
40 Minuten

Altersfreigabe:
Frei ab 10 Jahre

Durchschnittswertung:
0/10 bei 1 Bewertungen



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review vom 15.10.2012

Essen 2012 Neuheit: Panic Station (Pegasus Spiele)

Essen 2012 Neuheit: Panic Station (Pegasus Spiele) from Cliquenabend on Vimeo.

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Vorwort:

Spiele mit einem Verräter im eigenen Team gibt es nicht viele auf dem Markt. Wenn man einen Spielekenner fragt, wird er sicherlich mit einem großen Grinsen "Betrayal at the house on the hill" und "Battlestar Galactica" nennen. Wobei bei ersterem der Verräter nach ca. der Hälfte der Spielzeit bestimmt wird, während er bei "Battlestar Galactica" von Anfang an im Spiel ist und sich irgendwann selbst offenbart oder die anderen langsam herausbekommen, wer er wirklich ist.

Dieses Stimmungssetting ist einmalig und macht mir und vielen Spielern unglaublichen Spaß. Mit Panic Station von White Goblin Games kommt ein weiterer Vertreter dieses Genres zu Essen 2011 auf den Markt.

Wie letztes Jahr hat der Verlag die Spielregeln einigen Pressevertretern vorab überreicht, damit diese sich ein Bild von der kommenden Neuheit machen können. Wir gehen nun auf die Spielregeln ein und geben euch so vor der Messe ein paar Hintergrundinformationen, ob das Spiel für euch eventuell interessant sein könnte oder nicht.

Ziel des Spiels:

Panic Station ist, wie schon erwähnt, ein paranoides-kooperatives Spiel. Die Spieler sind ein Stoßtrupp im Auftrag der Regierung. Sie sollen das Vorhandensein von außerirdischen Lebensformen untersuchen. In eurer aktuellen Basis kommt es zu einer Seuche und die Spieler und ihre Androiden versuchen dieser Herr zu werden. Das zentrale Nest der außerirdischen Parasiten befindet sich irgendwo an diesem Ort und ihr versucht es zu vernichten, bevor es zu spät ist. Hierfür müsst ihr nur den Standort finden, einen Menschen eures Teams mit einem Flammenwerfer und genügend Benzin ausstatten und das Nest zerstören.
Im Verlaufe des Spiels wird allerdings ein Spieler zum Wirt der Parasiten und versucht die Mission zu vereiteln und alle Mitspieler zu infizieren. Man kann also niemanden trauen…

Spielaufbau:

Jeder Spieler erhält 2 Charakterscheiben und 2 Charakterkarten (einen Menschen und einen Androiden). Außerdem bekommt ihr eine positive und eine negative Scankarte sowie 3 Infektionskarten.

Der Startpunkt „Der Reaktorraum“ wird in die Tischmitte platziert. Jetzt erhält noch jeder eine Benzin- und eine zufällige Karte. Danach kommt dann die Wirtskarte in den Nachziehstapel, der anschließend gemischt wird. Bevor es los geht, werden noch die Nest- und die Terminalkarte in den unteren Teil des Stapels eingemischt.

Lasst uns jetzt Aliens suchen….. uuuuuuuu

Spielablauf:

Ihr startet wie gesagt alle in der Basis, das Licht ist dunkel – es flackert minimal in ein paar Ecken. In der Luft hört ihr … nichts und ihr seid angespannt. Bevor ihr jedoch zum Zuge kommt, heißt es erst einmal die Parasiten zu checken. Befinden sich welche in der Basis, wird mit einem Würfel bestimmt, in welche Richtung sie sich bewegen. Danach greifen sie Charaktere an, wenn sie im selben Raum sind.

Erst danach folgt die Teamphase: Hier kann jeder Spieler seine Aktionspunkte auf beide Charaktere beliebig aufteilen (je nachdem wie verletzt die Charaktere sind, hat man mehr oder weniger Aktionspunkte 4-1). Für einen Aktionspunkt könnt ihr folgendes durchführen:

  • Ihr bewegt einen eigenen Charakter einen Raum weiter
  • Euer Androide schießt auf Parasiten oder Menschen
  • Ihr könnt einen Raum in dem ihr euch befindet durchsuchen.
    Hierbei erhaltet ihr eine Fundkarte aus dem Stapel, jedoch erscheint auch ein Parasit im angrenzenden Raum, wenn ihr einen roten Raum durchsucht. Im Lagerraum erhaltet ihr beim erstmaligen Durchsuchen auf diese Weise sogar 3 Karten. Solltet ihr mit einem Mitspieler im Raum sein, könnt ihr auch eine Teamsuche durchführen (jeder erhält eine Karte, es kostet aber nur dem aktiven Spieler eine Aktion)
  • Ihr könnt auch einen weiteren Raum erkunden. Hierfür wird die oberste Erkundungskarten nach den Anlegeregeln platziert (Türen nicht an Mauern bauen, benachbart zum eigenen Standort).
  • Steht ihr an einem Computerterminal könnt ihr eine von drei Aktionen durchführen: Thermoscan (jeder verrät mit verdeckten Karten, die danach gemischt werden, ob er infiziert ist oder nicht – so kann man die aktuelle Situation einschätzen), Öffnen aller Sicherheitstüren (Sicherheitstüren gehen normal nur mit Chipkarten – die man durch Raumdurchsuchungen findet – auf, hier bleiben alle Türen für den Rest der aktuellen Runde geöffnet), einen Ort per Computer entdecken – Anlegen einer Erkundungskarte nach den gegebenen Regeln, allerdings irgendwo und nicht benachbart zu einem selbst.
  • Ihr könnt euch im Lazarett für einen Aktionspunkt heilen oder auch zwei Spieler gleichzeitig.
  • Oder ihr könnt einen Gegenstand in eurem Besitz für 1 Aktionspunkt verwenden (z.B. Waffen!)

Immer wenn man einen Raum betritt, in dem sich ein weiteres Mitglied der Crew befindet, muss ein Kartentausch durchgeführt werden (deide Spieler geben sich jeweils eine Karte). Stehen mehrere Spieler in einem Raum, darf man sich als Hinzukommender einen Spieler auswählen. Genau hier kann der infizierte Wirtspieler andere infizieren, immerhin sind die Aliens hochgradig ansteckend. Gibt der infizierte Spieler eine Infektionskarte weiter und der andere Spieler wehrt diese nicht ab, so ist auch dieser ab sofort infiziert und versucht die menschliche Mission zu gefährden und andere Spieler zu infizieren.

Abwehren kann man diese Infektion nur, indem man dem anderen Spieler im gleichen Zug einen Benzinkanister gegeben hat. Die Aliens können nämlich Benzin überhaupt nicht leiden. Somit sollte man abschätzen, ob der Spieler einen infizieren will oder nicht und gegebenenfalls auf Benzin zurückgreifen.

Betritt man jedoch einen Raum und greift einen anderen Spieler an, so kommt es nicht zu dem „Handel“ (Tausch der Karten) sondern nur der Kampfschaden wird berechnet.

Das Spiel endet sobald eine der drei Bedingungen eintrifft:

  1. Ein nichtinfizierter Mensch spielt 3 Benzinkarten aus und befindet sich im Parasitennest. Die MENSCHEN gewinnen.
  2. Alle sind infiziert. Das muss durch einen Thermoscan bewiesen werden. Der Parasiten-Wirt hat gewonnen!
  3. Die Menschen geben auf (da sie keine 3 Benzinkanister mehr bekommen können). Die Parasiten gewinnen.

Das Spiel lässt sich variabel leichter bzw. schwere für Menschen oder Infizierte gestalten.

s Prognose:

Soweit so gut, die Spielregeln lassen es mir kribbelig über den Rücken laufen, dass klingt wirklich nach einem sehr interessanten, interaktiven und vor allem PARANOIDEN Spiel. Sollte man dabei ein ähnliches Spielgefühl wie bei „Betrayal at the house on the hill“ oder „Battlestar Galactica“ haben, wird es sicherlich sehr oft bei uns auf dem Tisch landen. "Panic Station" ist wohl eines der Spiele, auf die ich mich von White Goblin Games am meisten freue… Hoffentlich werde ich nicht enttäuscht… *Habt ihr das gerade gehört? Das klang nach Parasiten in der Wand…. Ich such lieber nach nem Feuerzeug…..*

Bilder






Videos

preview vom 28.02.2012

Nürnberger Spielwarenmesse 2012: Panic Station! (Pegasus Spiele)

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Leserkommentare

Knolzus, 28.02.2012, 15:47 Uhr
Hi Andreas,
wann gibt es eine richtige Bewertung zu "Panic Station"?? Ich lese weiterhin sich überschlagend gute und sich überbietend schlechte Kommentare im Netz dazu… auch über die zweite Edition und die Sonderregeln von BGG. Ich brauche mal eine grundsolide Meinung von einer meiner Stammseiten - wo ich die Rezensenten "kenne" und einschätzen (und ihnen auch trauen…;-)kann. Das Spiel wandert ständig auf meiner Liste von ganz oben nach ganz unten und wieder ins Mittelfeld……
Danke
Dumon (Simon Reitenbach) , 28.02.2012, 16:22 Uhr
Knolzus, kurzer Tip:
Auf BGG findest Du eher die aktuelle Regel als "Sonderregeln." Aufgrund von Mißverständlichkeit, ein zwei Problemen und Fehlern wurde da in den letzten drei Monaten unheimlich viel nachgebessert. Die verfügbare Version 2.2 (ist gleich der Version 2.3) auf BGG ist die aktuellste. Und wahrscheinlich natürlich auch die, die sich im Pegasus-Spiel finden wird.

Zwar bin ich nur ein Kommentator hier, habe aber schon ein paar Erfahrungen mit PS gesammelt. Am Anfang richtig schlechte, dann aber so richtig gute. Ob es gelingt und/oder SPaß macht, hängt ganz massiv von den Mitspielern ab, von der Herangehensweise, und auch ein bisschen von den Erwartungen.
Und in all den Punkten kann es leider haken, und dann eben total gegen die Wand gefahren werden...
Dumon (Simon Reitenbach) , 28.02.2012, 16:28 Uhr
Kurzer Hinweis - Teamsuche geht natürlich auch nur in spezifischen Räumen...
;)

Ich finde es übrigens sehr problematisch, das Spiel als kooperativ zu bezeichnen, egal ob mit Anführungszeichen oder ohne. Nicht, weil das nicht zutreffen würde (zum Teil), sondern weil das generell eine bestimmte Herangehensweise an das Spiel erzeugt (Gruppendiskussion, Planung etc.). Und das kann (muss nicht) das Spiel zum Scheitern bringen. Um das näher zu erklären, reicht aber leider hier der Platz nicht aus. Da könnt ihr näheres auf BGG finden...
;)
Smuker (Andreas Buhlmann) , 28.02.2012, 17:36 Uhr
@Knolzus Das wird vermutlich noch etwas dauern. Bei meinem Exemplar aus Essen waren die Karten leider verdruckt so dass man es nicht spielen konnte. Vor 2 Tagen hab ich dann endlich Ersatz erhalten (ist wohl immer im Zoll verschwunden davor!). Erst per Einschreiben kam es an... und für eine Rezension bietet sich eventuell auch die Deutsche Neuauflage von Pegasus besser an, da hier sicherlich die Regeln nochmal überarbeitet werden.
Knolzus, 28.02.2012, 23:56 Uhr
Vielen Dank Euch für die schnellen Antworten. @Dumon: habe Deine Kommentare unter der News erst gelesen, als ich meine Frage schon geposted hatte. Durch Deine Infos wird mir erst klar worum es bei PS eigentlich geht. Denke, ich habe die richtige Spielgruppe hierfür… Pendelt sich also endgültig im oberen Mittelfeld ein. Vielen Dank nochmals.
Dumon (Simon Reitenbach) , 29.02.2012, 00:03 Uhr
Falls Du nochmal zurückkommst, Knolzus:
Ich will ganz bestimmt nicht in mein eigenes Horn tuten. Aber da ich am Anfang richtig üble Probleme mit dem Spiel hatte, und auf BGG trotz exzessiver Diskussionen keinerlei Hilfe bekam, musste ich mir selbst erarbeiten, wie das Spiel zu spielen (und zu erklären ist). Das ist so out of the box ganz schön problematisch, meines Erachtens nach.
Nach einigem intensiven Hin- und Her hab ichs dann aber dahin gebracht, wo es hin sollte. Und seitdem klappt es wirklich hervorragend gut!
Aufgrund der Erfahrung hab ich bei BGG einen "How to teach" thread geschrieben. Falls Du sowas brauchen kannst - gleicher Nickname, dann findest Du das bei Panic Station.
Ich hoffe, es hilft weiter...
;)
Knolzus, 29.02.2012, 16:49 Uhr
¡¡¡Un abrazo fuerte!!!
Dumon (Simon Reitenbach) , 29.02.2012, 17:08 Uhr
A ti!
Y muchas gracias!
;)
Thygra (Andre Bronswijk) , 01.03.2012, 17:38 Uhr
Dumon schrieb: "Die verfügbare Version 2.2 (ist gleich der Version 2.3) auf BGG ist die aktuellste. Und wahrscheinlich natürlich auch die, die sich im Pegasus-Spiel finden wird."

Nein, im Pegasus-Spiel wird vermutlich eine komplett neue Anleitung zu finden sein, da mir die aktuelle Version 2.2 strukturell nicht zusagt. (Vorbehaltlich der Erlaubnis des Lizenzgebers bzw. des Autors.)
Jörg (Jörg Köninger) , 01.03.2012, 17:41 Uhr
interessante Info! Danke!
Dumon (Simon Reitenbach) , 01.03.2012, 19:21 Uhr
Oh!
Das ist natürlich durchaus verständlich. Wird sich denn regeltechnisch auch etwas ändern??
Thygra (Andre Bronswijk) , 02.03.2012, 09:37 Uhr
Nein, ändern wird sich vermutlich nichts. Es würde mich wundern, wenn Autor bzw. Lizenzgeber Regeländerungen zustimmen würden.

Ändern wird sich aber die Ausstattung ein wenig. So schön Holzfiguren auch sind, so unpraktisch sind sie mit den Aufklebern der Erstauflage, die schnell abnutzen und dann wirklich hässlich aussehen. Da werden wir vermutlich zu Stanzteilen und Stellfüßen wechseln.
Dumon (Simon Reitenbach) , 02.03.2012, 10:23 Uhr
Macht Sinn. Auch wenn ich mit meinen beklebten Holzscheiben durchaus zufrieden bin...
;)
Aber die Regel hat tatsächlich ne strukturelle Überarbeitung nötig. Da stimme ich Dir zu! In der Original-Regel findet man viele kleine Details nicht wieder, und übersieht viel zu schnell auch mal das eine oder andere...
;)
Thygra (Andre Bronswijk) , 23.03.2012, 15:48 Uhr
Update: Beim Schreiben einer komplett neuen Anleitung habe ich weitere ca. 25-35 kleinere Regelunklarheiten entdeckt und mit dem Autor geklärt. Der Zeitaufwand ist immens, dieses Spiel sinnvoll in einer Anleitung zu erklären ...
Dumon (Simon Reitenbach) , 23.03.2012, 19:06 Uhr
Da hast Du nicht unrecht. Ich hätte auch keinerlei Ahnung, wie ich das angehen sollte...
Übrigens - hast Du den Post von David in BGG gesehen? Er schreibt da, dass die Menschen nur gewinnen können, wenn sie den Hive vernichten. Ich hab da rausgelesen (und glaube, mich auch an andere, ähnliche Diskussionen zu erinnern), dass die Parasiten gewinnen, wenn die Menschen nicht gewinnen. Und das wäre dann ja quasi ein Additiv-Win für die ehemaligen Infizierten...
Dumon (Simon Reitenbach) , 24.03.2012, 13:32 Uhr
Und das muss ich wieder zurücknehmen - siehe die letzten Posts dort...
:(
Jörg (Jörg Köninger) , 16.10.2012, 22:49 Uhr
nach der Messe gibt es dann auch den fertigen Bericht dieses lohnenswerten Pegasus Spiels :-)

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