John Company (überarbeitete 2. Edition)

Autoren:
Illustratoren:
Genres:
Spielmechaniken:
Release:
2026 (2022)
Anzahl der Spieler:
1 bis 6 Spieler
Spielzeit:
90 - 240 Minuten
Altersfreigabe:
Frei ab 13 Jahre
Video: John Company Erklärung und 1. Spielrunde (Spielworxx) / Essen 2023 / gefilmt auf der SPIEL 22
Vorwort
In John Company schlüpfen die Spielenden in die Rollen ehrgeiziger Familien, die versuchen die Britische Ostindien-Kompanie für ihre persönlichen Zwecke zu nutzen. Das Spiel beginnt zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als die Kompanie auf dem Subkontinent nur über einen schwachen Stützpunkt verfügt. Im Laufe des Spiels kann sich die Kompanie zur mächtigsten und skrupellosesten Handelsgesellschaft der Welt entwickeln - oder unter der Last ihres eigenen Ehrgeizes zusammenbrechen.
John Company ist ein Spiel über ein staatlich gefördertes Handelsmonopol. Im Gegensatz zu den meisten Wirtschaftsspielen kontrollieren die Spielenden oft nicht ihre eigenen Firmen. Stattdessen lenken sie die Kompanie gemeinsam, indem sie Machtpositionen besetzen und versuchen das Schicksal der Kompanie so zu beeinflussen, dass es ihren eigenen Interessen dient. Die Kompanie ist jedoch ein schwerfälliges Gebilde. Alleingänge sind schwierig, und die Spielenden müssen häufig miteinander verhandeln. Bei John Company ist so gut wie alles Verhandlungssache. Letztlich geht es in diesem Spiel nicht um Reichtum, sondern um Ansehen. In jeder Spielrunde können einige ihrer Familienmitglieder ihre Posten in der Kompanie aufgeben und in den Ruhestand gehen, was ihnen die Möglichkeit bietet Landgüter zu erwerben. Entscheidend ist dabei, dass die Spielenden nicht vollständig kontrollieren können, wann dieser Ruhestand eintritt. Oft müssen sie sich Geld von anderen Spielenden leihen, um eine sich bietende Gelegenheit zum Rückzug optimal zu nutzen. Zudem sammeln die Spielenden Siegpunkte, indem sie im Rahmen der „London Season“ um Prestige wetteifern und sich prestigeträchtige Immobilien sichern.
John Company setzt sich sehr ernsthaft mit seinem Thema auseinander. Es ist als offenes Porträt einer Institution gedacht, die ebenso dysfunktional wie einflussreich war. Dementsprechend greift das Spiel zentrale Aspekte des Imperialismus und der Globalisierung des 18. und 19. Jahrhunderts auf sowie die Frage, wie sich diese Entwicklungen im Mutterland auswirkten. Daher ist dieses Spiel möglicherweise nicht für alle Spielenden geeignet. Die Spielenden müssen daher vor Spielbeginn sicherstellen, dass alle Mitglieder der Gruppe mit dieser Art der Auseinandersetzung einverstanden sind.
Bei der zweiten Edition handelt es sich um eine umfassend überarbeitete Fassung und nicht um einen bloßen Nachdruck.
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Nachricht von 16:43 Uhr, Smuker, - Kommentare
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